Während des Freischarenwinters 1844/45 unterstützen mehr als hundert Luzernerinnen die inhaftierten Männer der liberalen Freischaren. Die Presse verhöhnt sie als «radikalen Weiberklubb». Wenig bekannt ist jedoch, dass einzelne Frauen durch eine Intervention beim Bischof in Solothurn und die Mithilfe an der Befreiung des Anführers der Liberalen, des zum Tode verurteilten Jakob Robert Steiger, direkt in die Politik des Kantons Luzern und in die Schweizer Politik hineingewirkt haben. Ein etwas anderes Jodelkonzert, basierend auf einer historischen Begebenheit.
Es singen die Jodlerinnen des «Echo vom Eierstock» unter der Leitung der Luzerner Sängerin und Jodlerin Simone Felber. Der Chor ist bekannt für die Übertragung traditioneller Jodellieder ins Hier und Jetzt. Mit der Interpretation der «Luzerner Pfefferfrauen» geht er nun einen Schritt weiter und singt erstmals eine zusammenhängende Geschichte. Die historische Beratung des Chorprojekts liegt bei der Luzerner Historikerin Heidi Bossard-Borner, Verfasserin der Geschichte des Kantons Luzern im 19. Jahrhundert. Jean-François Michel aus Fribourg hat die Chorlieder eigens für die Sängerinnen des «Echo vom Eierstock» komponiert. Die Übersetzung des Librettos in die Luzerner Mundart stammt von der Chorleiterin Simone Felber.
Am 20. Juni 2026 um 10.00 Uhr öffnet der Vorverkauf.
Erleben Sie die Aufführung dieser Geschichte über die beherzten und fortschrittlich gesinnten «Luzerner Pfefferfrauen 1844/1845» mit den 50 Jodlerinnen des «Echo vom Eierstock»:
Vorverkauf: eventfrog.ch
«Die Luzerner Pfefferfrauen 1844/1845», ist Teil einer Reihe von Konzerten zur Geschichte der Schweizerinnen im 19. Jahrhundert, www.chorische-suite.ch