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Le donne di Isone 1820

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Vom 16. bis 19. April ist es so weit: In einem Monat kommt im Kanton Tessin das erste Konzert einer die Sprachgrenzen übergreifenden Reihe «Chorische Suite» zur Aufführung. Die Komposition «Le donne di Isone 1820» erzählt, wie es dazu kam, dass die Frauen von Isone eines schönen Sonntags während der Messe in den Gesang eingestimmt – und trotz Bussen und Bannsprüchen, trotz Interventionen des Kantons und des Bischofs von Como einfach weitergesungen haben. Es ist eine Geschichte, die erstaunt und Mut macht. Die Frauen haben sich erlaubt, in der Kirche zu singen, obwohl das den Frauen verboten war.

«Manche Stellen sind zum Schmunzeln und das gibt der Komposition eine gewisse Leichtigkeit. Ich freue mich, dass ich Teil dieses Projektes bin», sagt die Chorsängerin Eleonore Cocquio. Und ihre Kollegin Iris Zarro ergänzt: «Ich finde es wichtig, an die Geschichte der Frauen zu erinnern. Es ist eine Seite der Schweizer Geschichte, die uns weniger bekannt ist, die wir im Grunde zu wenig gut kennen.»

Der Text hält sich an die Aufzeichnungen des Anwalts Curzio Curti von 1881. Die Musik stammt vom Freiburger Komponisten Jean-François Michel, die historische Beratung hatte die Tessiner Historikerin und Forscherin Miriam Nicoli inne. Es singen die Chöre DesDes aus Faido und Callìope aus Ascona unter der Leitung von Andrea Cupia. «Le donne di Isone 1820» kommt zusammen mit anderen Stücken zur Aufführung, u.a. «The Rose Suite» von verschiedenen Autor:innen und den «Sei Notturni» von Wolfgang Amadeus Mozart.

zu den Aufführungen

Freier Eintritt